Kerndaten zur Schule –  Organisationsstruktur
9 Stammklassen werden organisatorisch in 13 stabile Kleinklassen (Lerngruppen)  eingeteilt, sodass die Schülerhöchstzahl maximal 18 Schüler/innen beträgt. Auf der 5. Schulstufe und 7. Schulstufe  gibt es eine Integrationsklasse. Unsere Kooperationspartnerschulen sind ab dem Schuljahr 2016/17 die HAK/HAS des BFI, 1050 Wien, Margaretenstraße 73.
Schüler und Schülerinnen Derzeit besuchen 209 Kinder die Schule. Der Anteil der Schüler/innen mit nicht- deutscher Muttersprache beträgt 80 %.
Unterrichtsorganisation
Die Schule bietet keine Nachmittagsbetreuung an. Der Unterricht kann am Vormittag und am Nachmittag stattfinden. Die Mittagspause können Schüler und Schülerinnen nicht in der Schule verbringen. Ein Lehrer oder eine Lehrerin kann eine Gruppe von mindestens 8 Schülern und Schülerinnen in der Mittagspause von 12:50 Uhr – 14:00 Uhr betreuen und beaufsichtigen. Essen und Getränke für diese Zeit müssen die Eltern den Schülern und Schülerinnen mitgeben. Die Schule sorgt nicht für das „Mittagsessen“.
Lehrerkollegium
Im Stand der Schule befinden sich 28 Lehrer/innen. Es unterrichten effektiv 30 inklusive Religions-, Beratungs- , BHS- und Integrationslehrer/innen. 4 Lehrer/innen haben eine reduzierte Lehrverpflichtung. Fünf Lehrer/innen haben eine Ausbildung in Informatik, eine Lehrerin als Schülerberater. Viele besitzen zusätzliche Qualifikationen wie z.B. Eislaufen, alpiner Schilauf,  Bibliothekarsausbidlung,  Lesedidaktik, Berufsorientierung und Schullaufbahnberatung etc..
Schulisches Umfeld
Die Schule ist durch die Busse 48 A und 51 A  gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Bauliche Gegebenheiten
Seit September 2017 ist die Schule im Ersatzquartier Torricelligasse 50, 1140 Wien angesiedelt. Das Gebäude ist in Holzriegelbauweise errichtet worden. Die Schule verfügt über einen freien W-LAN-Zugang. Für den Informatikunterricht stehen den Schüler und Schülerinnen 52 mobile Laptops zur Verfügung. Alle Klassen sind mit Whiteboards ausgestattet. Das gesamte Schulareal ist in 3 Bauteilen konzipiert. Bauteil A beherbergt die Klassen der Informatikmittelschule. Einige Räume des Bauteils A werden mit der Ganztagesmittelschule Torricelligasse 50/I geteilt wie ein Mehrzweckraum und Musikraum und ein Leseraum. Im Bauteil B stehen der Schule ein Physiksaal, eine Lehrküche gemeinsam mit der Ganztagsmittelschule,ein Raum für technisches und textiles Werken und ein Bibliotheksraum gemeinsam mit der Ganztagsmittelschule zur Verfügung. Architektonisch wurde der Ersatzbau mit dem Blue- und Greenaward, einem international anerkanntem Architekturpreis für nachhaltiges Bauen, im November 2017 ausgezeichnet.
Pädagogische Position
Projekte und Besonderheiten
Kleinklassen
Die Besonderheit unserer Schule sind Kleinklassen mit durchschnittlich 15 Schülern und Schülerinnen. Das ermöglicht es uns, auf sie speziell einzugehen und sie individuell zu fördern und zu fordern.
Neben dem Lernen fördert das Kleinklassensystem auch den persönlichen Kontakt der Lehrer und Lehrerinnen mt den Schüler und Schülerinnen sowie auch die Beziehung der Schüler und Schülerinnen untereinander.
Unterstützt wird dies alles durch kleine pädagogische Teams, die gut zusammenarbeiten und so auch die Unterrichtsinhalte gut vernetzen können.
Im Projekt „stabile Lerngruppen“ werden zwei Stammklassen (A+B) auf drei Kleinklassen aufgeteilt (1A,1B,1C). Jede Kleinklasse hat einen eigenen  Klassenvorstand. Die Schülerzahl beträgt maximal 18 Kinder. Die  Schüler/innen werden von einem möglichst kleinen Lehrerteam betreut. Unterrichtet wird nach einer schulautonomen Stundentafel. Der Unterricht in Werkerziehung und Ernährung und Haushalt erfolgt koedukativ. Informatik ist ein Pflichtgegenstand und wird nach der traditionellen Benotungsskala wie andere Plichtgegenstände beurteilt.
Im Englischunterrricht der Klassen wird verstärkt e-Learning in den Unterricht integriert, um den Schülern und Schülerinnen die englische Sprache möglichst authentisch zu vermitteln. Cyperlearning, Lernapps und interaktive Unterrichtsmaterialien auf oneline-Plattformen werden erfolgreich genutzt und eingesetzt.
Besondere Angebote der Schule
Projektorientierter Unterricht und Lehrausgänge
Projektorientierter Unterricht bedeutet, dass viele Themen des Unterrichts fächerübergreifend behandelt werden. Durch die intensive Auseinandersetzung mit einem bestimmten Wissengebiet und unter Verwendung vielfältiger Lernmethoden entwickeln die Schüler und Schülerinnen rasch Möglichkeiten, sich den Unterrichtsstoff selbständig zu erschließen und sich Wissen nachhaltig  anzueignen.
Gerade durch Projektunterricht soll die Neugier  der Schüler und Schülerinnen an  eigenständigem Wissenserwerb besonders geweckt und ein lustvoller Zugang zum Wissenserwerb geboten werden. Auch internationale Projekte (Comenius) und Sprachreisen werden erfolgreich realisiert.
In vielen Klassen werden fächerübergreifender Unterricht und „offenes Lernen“  eingebaut. Selbständigkeit und Freiarbeit (Wochenplan, ….) sind dabei wichtige  Kriterien. Es werden regelmäßig Sport- und Projektwochen durchgeführt. In den 4.Klassen gibt es berufspraktische Wochen.
Sprachwochen in England oder in Malta werden von Kolleginnen geplant, organisert und durchgeführt.
Lehrausgänge bringen die Schule in die Welt und die Welt in die Schule. Es ist uns sehr wichtig, den Inhalten, die gemeinsam mit den Schüler und Schülerinnen erarbeitet wurden, einen Bezug zur Realität zu geben und diese „spürbar“ zu machen.
Unverbindliche Übungen
Folgende unverbindliche Übungen werden unterrichtsbegleitend im Schuljahr 2018/19 angeboten:
Informatik Vertiefung (nur für die 4. Klassen)
Fußball
Akro4Kids
Schreibwerkstatt/Schülerzeitung
Fördermaßnahmen
Individuelle zusätzliche Förderung
Förderkurse in Englisch, Deutsch und Mathematik für Schüler/innen der einzelnen Schulstufen (Klassen) werden ab dem Schuljahr 2018/19 nicht mehr parallel zum Unterricht angeboten, um eventuelle Schwächen bzw. Stärken von Schülern und Schülerinnen zu schließen bzw. Wissen in den drei Hauptgegenständen zu vertiefen. Schüler mit Lernrückständen werden individuell begleitend zum Unterricht mit zusätzlichen Arbeitsmaterial und individuell auf das jeweilige Kind zugeschnittenen unterstützenden Maßnahmen, das ihre Lernrückstände verringern soll, um eine positive Beurteilung erhalten zu können, gefördert.
Für Schüler und Schülerinnen mit nichtdeutscher Erstsprache steht ein spezieller Sprachförderkurs im Ausmaß von 6 Wochenstunden sowie ein externer Alphabetisierungskurs zur Verfügung, damit diese Schüler und Schülerinnen möglichst rasch gute Kenntnisse der Unterrichtssprache Deutsch erlangen. Die Kurse werden von speziell ausgebildeten Sprachförderlehrerinnen betreut.
Auf der 5. und 6. Schulstufe ist ein spezifischer Lesekurs eingerichtet, um die Lesekompetenz von leseschwachen Schülern und Schülerinnen der Klassen zu erhöhen, da Lesen eine der wichtigsten Grundkompetenz des digitalen Zeitalters und entscheidend für den Lernerfolg ist.
Die Volkshochschule Penzing bietet kostenlose Nachhilfekurse in Deutsch, Mathematik und Englisch für alle Schulstufen (5., 6., 7., 8.) an. Anmelden können Sie Ihr Kind online oder per Anmeldeformular der Volkshochschulen, das zu Schulbeginn an dei Schüler und Schülerinnen der Schule ausgegeben wird. Die Kurse beginnen am 15. Oktober 2018.
Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit
Ab dem Schuljahr 2013/14 ist die Schule eine Neue Mittelschule mit dem Schwerpunkt Informatik.
Informatik
Für Informatik-Mittelschulen gelten gemeinsame Rahmenbedingungen, die von den IHS gemeinsam beschlossen werden. Sie können im Internet (http://www.schulen.wien.at/schulen/ihs/) in ihrer letztgültigen Form eingesehen  werden. Außer dem Einsatz des Computers in vielen Fächern ab der ersten Klasse wird den Kindern in einem eigenen Fach Informatik der Computer als Werkzeug näher gebracht. In der ersten Klasse wird neben Informatik Maschinschreiben (am Computer) unterrichtet, um den Kindern den Umgang mit der Tastatur zu erleichtern. In der zweiten Klasse liegt der Schwerpunkt auf der Textverarbeitung.
Seit dem Schuljahr 2016/17 unterrichten 2 Kolleginnen der Schulen des bfi an unserer Schule in den 3. und 4. Klassen Informatik. Eine unverbindliche Übung mit dem Titel „Wirtschaftskundliches Seminar“ wird für die 4. Klassen angeboten  und soll den Schülern und Schülerinnen grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge vermitteln und dadurch den Übertritt in eine berufsbildende mittlere oder höhere Schule erleichtern.
Maßnahmen zu Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung – SQA
Um die bestmögliche Förderung der uns anvertrauten Schüler und Schülerinnen zu gewährleisten, sind qualitätssichernde Maßnahmen obligat. Dazu gehören vielfältige Fortbildungsangebote (schulinterne Fortbildung bzw. Seminare an und über die Pädagogische Hochschule) und pädagogische Konferenzen. Das Projekt Kleinklassen wurde im Schuljahr 2000/01 einer wissenschaftlichen Evaluation unterzogen, die in der Schule aufliegt.
Schulpartnerschaft
Klassenforen und Schulforum werden regelmäßig abgehalten und beraten über die laufenden Aktivitäten der Schule. Ein aktiver Elternverein unterstützt die Lehrerinnen und Lehrer in vielfältiger Weise.
Schulbuffet
Das Schulbuffet wurde auf Wunsch des Elternvereins nach Vorgaben der gesunden Jause eingerichtet und versorgt die Schüler und Schülerinnen täglich von 8:00 Uhr – 11:00 Uhr mit Köstlichkeiten und zuckerreduzierten Getränken.
Schulfruchtprogramm
Perspektiven
Im „Projekt Mittelschule“ werden Projekte und gemeinsames Arbeiten mit unserer Partnerschule (HAK und HAS des bfi, Margaretenstraße 73, 1050 Wien geplant, durchgeführt und evaluiert.
Seit dem Schuljahr 2018/19 existiert eine Kooperation mit der Höheren Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt 1140, Leyserstraße.