Kerndaten zur Schule –  Organisationsstruktur
Es gibt im Schuljahr 2019/20 eine Änderung der Organisationsstruktur. Das sogenannte Kleinklassenmodell muss durch die Bildungsreform verändert werden. Nur die 8. Schulstufe (4.Klasse) ist nach dem Modell der stabilen Kleinklassen geführt. Im Schuljahr 2019/20 gibt es auf jeder Schulstufe zwei Klassen. Auf der 5. Schulstufe und 7. Schulstufe  gibt es eine Integrationsklasse. Unsere Kooperationspartnerschulen sind ab dem Schuljahr 2016/17 die HAK/HAS des BFI, 1050 Wien, Margaretenstraße 73 und seit dem Schuljahr 2018/19 die Höhere Grafische Versuchs- und Lehranstalt Leyserstraße.
 Derzeit besuchen 194 Kinder die Schule. Der Anteil der Schüler/innen mit nicht-deutscher Muttersprache beträgt 80 %.
Unterrichtsorganisation
Die Schule bietet keine Nachmittagsbetreuung an. Der Unterricht kann am Vormittag und am Nachmittag stattfinden. Die Mittagspause können Schüler und Schülerinnen nicht in der Schule verbringen. Ein Lehrer oder eine Lehrerin kann eine Gruppe von mindestens 8 Schülern und Schülerinnen in der Mittagspause von 12:50 Uhr – 14:00 Uhr betreuen und beaufsichtigen. Essen und Getränke für diese Zeit müssen die Eltern den Schülern und Schülerinnen mitgeben. Die Schule sorgt nicht für das „Mittagsessen“. Ab dem Schuljahr 2019/20 wird in den drei ersten Klassen der Unterricht überwiegend mit iPads und Lernapps organisiert.
Lehrerkollegium
Im Stand der Schule befinden sich 28 Lehrer/innen. Es unterrichten effektiv 30 inklusive Religions-, Beratungs- , BHS- und Integrationslehrer/innen. 5 Lehrer/innen haben eine reduzierte Lehrverpflichtung.Einige Lehrer/innen besitzen spezielle Ausbildungen in Informatik, eine Lehrerin verfügt über die Qualifikation der Schüler- und Bildungsberatung. Viele der Lehrer besitzen zusätzliche Qualifikationen wie z.B. Eislaufen, Schwimmtrainer, alpinen Schilauf,  Bibliothekarsausbidlungen,  Lesedidaktik, Berufsorientierung und Schullaufbahnberatung etc..
Schulisches Umfeld
Die Schule ist durch die Busse 48 A und 51 A  gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Bauliche Gegebenheiten
Seit September 2017 ist die Schule im Ersatzquartier Torricelligasse 50, 1140 Wien angesiedelt. Das Gebäude ist in Holzriegelbauweise errichtet worden. Die Schule verfügt über einen freien W-LAN-Zugang. Für den Informatikunterricht stehen den Schüler und Schülerinnen 52 mobile Laptops zur Verfügung. Alle Klassen sind mit Whiteboards ausgestattet. Das gesamte Schulareal ist in 3 Bauteilen konzipiert. Bauteil A beherbergt die Klassen der Informatikmittelschule. Einige Räume des Bauteils A werden mit der Ganztagesmittelschule Torricelligasse 50/I geteilt wie ein Mehrzweckraum und Musikraum und ein Leseraum. Im Bauteil B stehen der Schule ein Physiksaal, eine Lehrküche gemeinsam mit der Ganztagsmittelschule,ein Raum für technisches und textiles Werken und ein Bibliotheksraum gemeinsam mit der Ganztagsmittelschule zur Verfügung. Architektonisch wurde der Ersatzbau mit dem Blue- und Greenaward, einem international anerkanntem Architekturpreis für nachhaltiges Bauen, im November 2017 ausgezeichnet.
Pädagogische Position
Projekte und Besonderheiten
Die  Schüler/innen in den Klassen werden von einem möglichst kleinen Lehrerteam betreut. Unterrichtet wird nach einer schulautonomen Stundentafel. Der Unterricht in Werkerziehung und Ernährung und Haushalt erfolgt koedukativ.
Informatik ist ein Pflichtgegenstand und wird nach der traditionellen Benotungsskala wie andere Plichtgegenstände beurteilt. Seit dem Schuljahr 2018/19 ist neben der verbindlichen Übung „Berufsorientierung“ auch die verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ verpflichtend in der Stundentafel geführt.
Im Englischunterrricht der Klassen wird verstärkt e-Learning in den Unterricht integriert, um den Schülern und Schülerinnen die englische Sprache möglichst authentisch zu vermitteln. Cyperlearning, Lernapps und interaktive Unterrichtsmaterialien auf oneline-Plattformen werden erfolgreich genutzt und eingesetzt.
Besondere Angebote der Schule
Projektorientierter Unterricht (Projektunterricht) und Lehrausgänge
Projektorientierter Unterricht bedeutet, dass viele Themen des Unterrichts fächerübergreifend behandelt werden. Durch die intensive Auseinandersetzung mit einem bestimmten Wissengebiet und unter Verwendung vielfältiger Lernmethoden entwickeln die Schüler und Schülerinnen rasch Möglichkeiten, sich den Unterrichtsstoff selbständig zu erschließen und sich Wissen nachhaltig  anzueignen.
Gerade durch Projektunterricht soll die Neugier  der Schüler und Schülerinnen an  eigenständigem Wissenserwerb besonders geweckt und ein lustvoller Zugang zum Wissenserwerb geboten werden. Auch internationale Projekte (Comenius) und Sprachreisen werden erfolgreich realisiert.
In vielen Klassen werden fächerübergreifender Unterricht und „offenes Lernen“  eingebaut. Selbständigkeit und Freiarbeit (Wochenplan, ….) sind dabei wichtige  Kriterien. Es werden regelmäßig Sport- und Projektwochen durchgeführt. In den 4.Klassen gibt es berufspraktische Wochen.
Sprachwochen in England oder in Malta werden von Kolleginnen geplant, organisert und durchgeführt.
Lehrausgänge bringen die Schule in die Welt und die Welt in die Schule. Es ist uns sehr wichtig, den Inhalten, die gemeinsam mit den Schüler und Schülerinnen erarbeitet wurden, einen Bezug zur Realität zu geben und diese „spürbar“ zu machen.
Unverbindliche Übungen
Folgende unverbindliche Übungen werden unterrichtsbegleitend im Schuljahr 2019/20 angeboten:
Informatik Vertiefung (nur für die 4. Klassen)
Akro4Kids
Fördermaßnahmen
Individuelle zusätzliche Förderung
Förderkurse in Englisch, Deutsch und Mathematik für Schüler/innen der einzelnen Schulstufen (Klassen) werden ab dem Schuljahr 2019/20  parallel zum Unterricht angeboten, um eventuelle Schwächen bzw. Stärken von Schülern und Schülerinnen zu schließen bzw. Wissen in den drei Hauptgegenständen zu vertiefen. Schüler mit Lernrückständen werden individuell begleitend zum Unterricht mit zusätzlichen Arbeitsmaterial und individuell auf das jeweilige Kind zugeschnittenen unterstützenden Maßnahmen, das ihre Lernrückstände verringern soll, um eine positive Beurteilung erhalten zu können, gefördert.
Für Schüler und Schülerinnen mit nichtdeutscher Erstsprache steht ein spezieller Sprachförderkurs im Ausmaß von 6 Wochenstunden sowie ein externer Alphabetisierungskurs zur Verfügung, damit diese Schüler und Schülerinnen möglichst rasch gute Kenntnisse der Unterrichtssprache Deutsch erlangen. Die Kurse werden von speziell ausgebildeten Sprachförderlehrerinnen betreut.
Auf der 5.,  6. und 7. Schulstufe sind spezifische Lesekurse eingerichtet, um die Lesekompetenz von leseschwachen Schülern und Schülerinnen der Klassen zu erhöhen, da Lesen eine der wichtigsten Grundkompetenz des digitalen Zeitalters und entscheidend für den Lernerfolg ist.
Die Volkshochschule Penzing bietet kostenlose Nachhilfekurse in Deutsch, Mathematik und Englisch für alle Schulstufen (5., 6., 7., 8.) an. Anmelden können Sie Ihr Kind online oder per Anmeldeformular der Volkshochschulen, das zu Schulbeginn an dei Schüler und Schülerinnen der Schule ausgegeben wird. Die Kurse beginnen am 15. Oktober 2018.
Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit
Ab dem Schuljahr 2013/14 ist die Schule eine Neue Mittelschule mit dem Schwerpunkt Informatik.
Informatik
Für Informatik-Mittelschulen gelten gemeinsame Rahmenbedingungen, die von den IHS gemeinsam beschlossen werden. Sie können im Internet (http://www.schulen.wien.at/schulen/ihs/) in ihrer letztgültigen Form eingesehen  werden. Außer dem Einsatz des Computers in vielen Fächern ab der ersten Klasse wird den Kindern in einem eigenen Fach Informatik der Computer als Werkzeug näher gebracht. In der ersten Klasse wird neben Informatik Maschinschreiben (am Computer) unterrichtet, um den Kindern den Umgang mit der Tastatur zu erleichtern. In der zweiten Klasse liegt der Schwerpunkt auf der Textverarbeitung.
Im Schuljahr 2019/20 unterrichtet eine Kollegin der Schulen des bfi an unserer Schule in den 4. Klassen Informatik.
Maßnahmen zu Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung – SQA
Um die bestmögliche Förderung der uns anvertrauten Schüler und Schülerinnen zu gewährleisten, sind qualitätssichernde Maßnahmen obligat. Dazu gehören vielfältige Fortbildungsangebote (schulinterne Fortbildung bzw. Seminare an und über die Pädagogische Hochschule) und pädagogische Konferenzen.
Schulpartnerschaft
Klassenforen und Schulforum werden regelmäßig abgehalten und beraten über die laufenden Aktivitäten der Schule. Ein aktiver Elternverein unterstützt die Lehrerinnen und Lehrer in vielfältiger Weise.
Schulbuffet
Das Schulbuffet wurde auf Wunsch des Elternvereins nach Vorgaben der gesunden Jause eingerichtet und versorgt die Schüler und Schülerinnen täglich von 8:00 Uhr – 11:00 Uhr mit Köstlichkeiten und zuckerreduzierten Getränken.
Schulfruchtprogramm
Perspektiven
Im „Projekt Mittelschule“ werden Projekte und gemeinsames Arbeiten mit unserer Partnerschule (HAK und HAS des bfi, Margaretenstraße 73, 1050 Wien geplant, durchgeführt und evaluiert.
Seit dem Schuljahr 2018/19 existiert eine Kooperation mit der Höheren Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt 1140, Leyserstraße, die sich hervorragend bewährt hat.