Bildungs- und Berufsorientierung ist Lebensorientierung. Sie ist als Prozess zu verstehen, der früh beginnt und über die Schulzeit hinausgeht. Für den Erfolg in Bildung und Beruf sind neben dem Fachwissen übergeordnete Kompetenzen maßgebend. In der verbindlichen Übung Berufsorientierung werden auf der 7. und 8. Schulstufe Fähigkeiten erworben wie
  • Entscheidungen vorbereiten, treffen und umsetzen zu können;
  • über eigene Stärken und Schwächen Bescheid zu wissen;
  • sich Ziele setzen und verfolgen zu können;
  • Wissen durch gezielte Informationssuche erweitern zu können;
  • Informationen bewerten und auf persönliche Wichtigkeit hin prüfen zu können.
Entscheidungen über Bildungs- bzw. Ausbildungswege sollen entlang der Begabungen und Talente, unabhängig vom familiären, sozialen und regionalen Hintergrund sowie unabhängig vom Geschlecht getroffen werden. Die unverbindliche Übung „Berufsorientierung“ ermöglicht den
  • Aufbau der Grundkompetenzen für das Treffen selbstverantwortlicher Entscheidungen im Unterricht der Pflichtgegenstände; 
  • Berufsorientierungsunterricht mit einem Schwerpunkt auf der 7. und 8. Schulstufe;
  • Praxisnahe Erfahrungen in Projekten und Realbegegnungen (berufspraktische Tage);
  • Individuelle Information und Beratung durch Schüler- und Bildungsberater/innen;
  • Begleitung durch Schule und Lehrer/innen in Kooperation mit Eltern/Erziehungsberechtigten unter Einbindung externer Expert/innen (z.B. Jugendcoaches, Sozialpartner,…).